Der Wolfsbrunnen



NEWS

Das war der "SOUND OF SCHLIERBACH 2021" !

Unser aktuelles Programm


Oktober


Freitag,01.10.2021    19.30 Uhr   Neubau

ACHTUNG DER VERANSTALTUNGSORT HAT SICH GEÄNDERT!! 

HEUTE ABEND FINDET DIE LESUNG IN DER GALERIE P13 IN DER PFAFFENGASSE 13 IN DER ALTSTADT STATT.


Autorenlesung mit Zsuzsa Bánk "Sterben im Sommer"

Auf Einladung des Aue-Buchclubs liest Zsuzsa Bank aus ihrem Buch "Sterben im Sommer" und teilt sehr persönliche Erinnerungen mit uns. Zsuzsa Bánk erzählt vom Sterben ihres Vaters. Noch einmal verbringt er den Sommer am Balaton, in der alten Heimat Ungarn, noch einmal steigt er in den See. Aber die Rückreise führt in ein deutsches Krankenhaus, und die Tochter setzt sich ans Bett.

 

Was geschieht mit uns, wenn ein geliebter Mensch stirbt? Was geschieht mit uns im Jahr des Abschieds und was im Jahr danach? Im Anschluss an die Lesung bleibt noch Zeit für Fragen an die Autorin. 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


Donnerstag, 07.10.2021          19.30 Uhr      im Neubau

KLAVIERKONZERT mit Pietro Ceresini

Eine Veranstaltung von Neckar Musikfestival

 

Am Donnerstag, den 7. Oktober gibt der aus dem italienischen Parma stammende, in Freiburg und Innsbruck lehrende Pietro Ceresini um 19:30 Uhr im Konzertsaal des Wolfsbrunnen Heidelberg einen Klavierabend mit Werken von Beethoven, Münch, und Liszt.

 

Der Pianist schreibt über sein Konzert:

 

„Kaum eine Sonate L.-van Beethovens genoss eine solche Popularität wie die Sonate in cis Moll op 27.Nr.2, „Quasi una Fantasia“. Der Name „Mondschein-Sonate“ stammt von dem Dichter Rellstab,der dazu in einer Mondscheinnacht auf dem Vierwaldstättersee inspiriert wurde. Dieser Deutung der Sonate wurde unter anderem von Wilhelm von Lenz widersprochen: er meint, dass Beethoven den 1. Satz an der Bahre eines [verstorbenen] Freundes improvisiert habe. Folglich wäre der punktierte Rhythmus der Melodie der eines Trauermarsches, was dem gesamten Satz einen gänzlich anderen Charakter verliehe. Die Vorschriften Beethovens über den Vortrag des ersten Satzes - einer Meditation in Form einer feierlichen Totenklage - lauten „Si deve suonare tutto questo pezzo delicatissimamente e senza sordino“, das heißt, das ganze Stück muss auf die zärtlichste Weise und ohne Dämpfer, also mit Pedal, gespielt werden.

Der zweite Satz sticht mit den Ecksätzen gewaltig ab: Liszt nannte ihn eine Blume zwischen zwei Abgründen. Der letzte Satz bietet das Bild eines Gewitters, schnell, stürmisch rast das Stück dem Ende entgegen, dem eine freie Kadenz vorausgeht, welche die Spannung noch steigen läßt, bevor sich der letzte Aufschrei erhebt.

 

Zwei Bücher begleiteten Franz Liszt durch sein langes Leben: Faust, von J.W. Von Goethe und die göttliche Komödie von Dante Alighieri. Die Lektüre des Poems regte ihn zur Komposition des Stücks „Après une lecture de Dante“an. Der dramatische Charakter wird durch die faszinierende Verwendung verschiedener symbolisch-musikalischer Elemente geprägt: zum Beispiel durch die Wahl der Tonart (d-Moll), wie beim Totentanz, desselben Komponisten und in der Szene des Commendatore und Don Giovannis Tod in der gleichnamigen Oper von Mozart. Dantes Inferno wird mit grauenhaften Flammen, quälenden Klagen, zornigen Tönungen beschrieben. Einen Kontrast zu dieser Atmosphäre stellt das dar, was man als zweites Thema bezeichnen könnte: dasselbe Thema wird gegen das Ende des Stücks ins höhere Register des Instrumentes versetzt, gleichsam eine Verklärung, die die Freude der Seelen der Seli- gen versinnbildlicht. Das Stück endet in einer triumphierenden Stimmung, mit gewaltigen Akkorden und orchesterartigen Effekten, wobei der Liszt ́sche Dämon noch zu beißen vermögen scheint, nachdem sich die Tore der Hölle geschlossen haben.

 

Die zweite Hälfte ist gänzlich Martin Münch gewidmet mit der Meditation-Fantasie, den zwei faszinierenden Zyklen Bagatellen, und den drei „Tangos meditativos“, welche die beschauliche Seite des Tanzes musikalisch darstellen. Auf diese Werke folgen die von dem deutschen Maler und Grafiker Robert Sterl inspirierten Sterl-Impressionen, in denen jedes Stück ein Gemälde musikalisch beschreibt. Als prächtiges Abschlußstück steht die Feuer- werk-Ouvertüre auf dem Programm, ein hochvirtuoses Werk.“

 

(Pietro Ceresini)

 

Das Klavierkonzert ist auf 50 Besucher*innen beschränkt.  

Bitte beachten Sie, es gilt das Test- und Hygienekonzept gemäß der gültigen Corona Verordnung des Landes Baden-Württemberg für Veranstaltungen im Innenbereich (3G). 

 


Samstag, 09.10.2021    9.30 Uhr   Außengelände

Arbeiten im Gelände


Donnerstag, 21.10.2021    19.00 Uhr   Neubau

Stammtisch des Freundeskreises Wolfsbrunnen


November


Donnerstag, 18.11.2021    19.00 Uhr   Neubau

Stammtisch des Freundeskreises Wolfsbrunnen


Samstag, 20.11.2021    9.30 Uhr   Außengelände

Arbeiten im Gelände


Samstag, 20.11.2021    19.30 Uhr   Neubau

Vortrag von und mit Dr. Heidrun Schweinfurth:

"Die Seidenstraße Alt und Neu"

Die Seidenstraße ist ein Symbol für Chinas traditionelles und modernes Ausgreifen nach Westen: einmal durch das riesige Zentralasien hindurch, zum anderen an den Küsten Südostasiens entlang bis ins Mittelmer. Durch die neue Politik wird die One-Belt, One-Road-Initiative öffentlich gemacht. Reisen Sie mit uns durch ein Jahrtausend alte und zugleich neue Geschichte der Seidenstraße. Der Eintritt ist frei. 

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung unter info@wolfsbrunnen-kultur.de