Der Wolfsbrunnen



NEWS

Das war der "SOUND OF SCHLIERBACH 2021" !

Unser aktuelles Programm


September

Sonntag, 12.09.2021   19 UHR      im Außengelände

Tag des offenen Denkmals

- mit kleinem Rahmenprogramm (alle Veranstaltungen finden im Freien statt)

„Ist es wirklich so wie es scheint?... Soziale Medien und retuschierte Bilder, lassen häufig keine Unterscheidung zwischen Wirklichkeit und Täuschung zu. Wir fragen uns alltäglich wieviel Wahrheit in Bildern und Geschichten steckt. Illusion in Kunst und Architektur? Die Frage nach dem „Scheinbaren“ ist in der Kunst und Architektur nicht neu. Im Barock wurden Decken, Fenster und ganze Fassaden „vorgetäuscht“. Und schon in der Antike wurde die Illusion in der Malerei gefeiert. Wieviel Sein & Schein steckt im Denkmal? Seit Jahrhunderten werden in der Architektur illusionistische Techniken angewendet, der Wolfsbrunnen ist 471 Jahre alt, kommen Sie vorbei und begeben Sie sich mit uns auf Spurensuche. 

Anmeldung für die Führungen und Lesung hier. Eintritt für alle Veranstaltungen an diesem Tag ist frei. 

Führungen: 13.00 und 14.30 Uhr

Lesung:   16.00 Uhr mit Herrn Voigtländer, zu seinem neuen Buch „Ein Heidelberger Kulturdenkmal im Spiegel seiner Gäste“. 

 

 

Donnerstag, 16.09.2021   19 UHR      im Neubau/Biergarten

STAMMTISCH des "Freundeskreis Wolfsbrunnen"

 Am 16. September will man sich wieder treffen - mit Materialien zur „Leitzschen Mühle“, die Frau Preusche zur Verfügung und zur Diskussion stellt.  

Bei schönem Wetter findet der Stammtisch im Biergarten statt, bei schlechtem im Neubau, es gelten die Test- und Hygienekonzepte für den Restaurantbetriebes. (Bitte darauf achten das es seit dem 16.08.2021 in BW eine vereinfachte Anwendung der Corona Verordnung gibt, die zwischen Außen- und Innengastronomie unterscheidet, so gilt generell für alle Veranstaltungen in Innenräumen zurzeit die 3G Regel).  

Der Stammtisch ist ein Treffen für alle, bei dem man sich über dies und das austauscht und das auch noch mit Gutem für Leib und Seele verbindet. 

 

 

Donnerstag, 23.09.2021    19.30 Uhr   Neubau

Norwegische Märchen für Erwachsene

Ein Märchenabend für Erwachsene, „Östlich der Sonne und westlich des Mondes“ ein Norwegisches Märchen erzählt von Fabulust. 

Ein armer Mann gibt seine jüngste Tochter einem Bären zur Frau, der ihm dafür Reichtum verspricht. Niemand weiß, dass die Bestie ist ein verzauberter Prinz ist. Die Tochter sagt „ja“ zu diesem Handel und erlebt bei Tag einen Bären, doch bei Nacht liegt "ein Mensch" neben ihr. Das Mädchen begibt sich auf eine lange, abenteuerliche Reise, um den Prinzen zu erlösen und landet im Schloss, das östlich der Sonne und westlich des Mondes liegt.

Ein Märchen mit Klang und Bildern. Tauchen Sie ein in die mystische Welt eines Märchens für Erwachsene. Die Liebe zum Wahren und der Hang zum Wunderbaren ist allen Märchen eigen. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise "Östlich der Sonne und Westlich des Mondes", umrahmt von mittelalterlichen Gesängen und Instrumentalstücken.

Anmeldung hier

 


Mittwoch, 29.09.2021          19.30 Uhr      im Neubau

KLAVIERKONZERT mit Gaidar Beskembirov (Freiburg) 

Eine Veranstaltung von Neckar Musikfestival

Gaidar Beskembirov spielt Stücke von Bach und Münch. 

Geboren am 08. Juli 1990 in Omsk, Russland. Von 1997-2005 besuchte er die Kindermusikschule unter der Leitung der Klassenlehrerin W.S. Samochwalowa. 2014 absolvierte er sein Studium am nach dem verdienten Künstler der Republik Tatarstan und der Russischen Föderation benannten staatlichen Kasaner Konservatorium N.G. Schiganow in der Klasse von Frau Prof. Elfiya Burnaschewa. Von 2015 bis 2019 studierte er an der Musikhochschule Freiburg in der Klasse Prof. Eric Le Sage. Seit 2019 unterrichtet Gaidar Beskembirov Klavier an der Musikhochschule in der Funktion als Lehrbeauftragter.

Das Klavierkonzert ist auf 50 Besucher*innen beschränkt.  

Bitte beachten Sie, es gilt das Test- und Hygienekonzept gemäß der gültigen Corona Verordnung des Landes Baden-Württemberg für Veranstaltungen im Innenbereich (3G). 

 


Oktober


Freitag,01.10.2021    19.30 Uhr   Neubau

ACHTUNG DER VERANSTALTUNGSORT HAT SICH GEÄNDERT!! 

HEUTE ABEND FINDET DIE LESUNG IN DER GALERIE P13 IN DER PFAFFENGASSE 13 IN DER ALTSTADT STATT.


Autorenlesung mit Zsuzsa Bánk "Sterben im Sommer"

Auf Einladung des Aue-Buchclubs liest Zsuzsa Bank aus ihrem Buch "Sterben im Sommer" und teilt sehr persönliche Erinnerungen mit uns. Zsuzsa Bánk erzählt vom Sterben ihres Vaters. Noch einmal verbringt er den Sommer am Balaton, in der alten Heimat Ungarn, noch einmal steigt er in den See. Aber die Rückreise führt in ein deutsches Krankenhaus, und die Tochter setzt sich ans Bett.

 

Was geschieht mit uns, wenn ein geliebter Mensch stirbt? Was geschieht mit uns im Jahr des Abschieds und was im Jahr danach? Im Anschluss an die Lesung bleibt noch Zeit für Fragen an die Autorin. 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


Donnerstag, 07.10.2021          19.30 Uhr      im Neubau

KLAVIERKONZERT mit Pietro Ceresini

Eine Veranstaltung von Neckar Musikfestival

 

Am Donnerstag, den 7. Oktober gibt der aus dem italienischen Parma stammende, in Freiburg und Innsbruck lehrende Pietro Ceresini um 19:30 Uhr im Konzertsaal des Wolfsbrunnen Heidelberg einen Klavierabend mit Werken von Beethoven, Münch, und Liszt.

 

Der Pianist schreibt über sein Konzert:

 

„Kaum eine Sonate L.-van Beethovens genoss eine solche Popularität wie die Sonate in cis Moll op 27.Nr.2, „Quasi una Fantasia“. Der Name „Mondschein-Sonate“ stammt von dem Dichter Rellstab,der dazu in einer Mondscheinnacht auf dem Vierwaldstättersee inspiriert wurde. Dieser Deutung der Sonate wurde unter anderem von Wilhelm von Lenz widersprochen: er meint, dass Beethoven den 1. Satz an der Bahre eines [verstorbenen] Freundes improvisiert habe. Folglich wäre der punktierte Rhythmus der Melodie der eines Trauermarsches, was dem gesamten Satz einen gänzlich anderen Charakter verliehe. Die Vorschriften Beethovens über den Vortrag des ersten Satzes - einer Meditation in Form einer feierlichen Totenklage - lauten „Si deve suonare tutto questo pezzo delicatissimamente e senza sordino“, das heißt, das ganze Stück muss auf die zärtlichste Weise und ohne Dämpfer, also mit Pedal, gespielt werden.

Der zweite Satz sticht mit den Ecksätzen gewaltig ab: Liszt nannte ihn eine Blume zwischen zwei Abgründen. Der letzte Satz bietet das Bild eines Gewitters, schnell, stürmisch rast das Stück dem Ende entgegen, dem eine freie Kadenz vorausgeht, welche die Spannung noch steigen läßt, bevor sich der letzte Aufschrei erhebt.

 

Zwei Bücher begleiteten Franz Liszt durch sein langes Leben: Faust, von J.W. Von Goethe und die göttliche Komödie von Dante Alighieri. Die Lektüre des Poems regte ihn zur Komposition des Stücks „Après une lecture de Dante“an. Der dramatische Charakter wird durch die faszinierende Verwendung verschiedener symbolisch-musikalischer Elemente geprägt: zum Beispiel durch die Wahl der Tonart (d-Moll), wie beim Totentanz, desselben Komponisten und in der Szene des Commendatore und Don Giovannis Tod in der gleichnamigen Oper von Mozart. Dantes Inferno wird mit grauenhaften Flammen, quälenden Klagen, zornigen Tönungen beschrieben. Einen Kontrast zu dieser Atmosphäre stellt das dar, was man als zweites Thema bezeichnen könnte: dasselbe Thema wird gegen das Ende des Stücks ins höhere Register des Instrumentes versetzt, gleichsam eine Verklärung, die die Freude der Seelen der Seli- gen versinnbildlicht. Das Stück endet in einer triumphierenden Stimmung, mit gewaltigen Akkorden und orchesterartigen Effekten, wobei der Liszt ́sche Dämon noch zu beißen vermögen scheint, nachdem sich die Tore der Hölle geschlossen haben.

 

Die zweite Hälfte ist gänzlich Martin Münch gewidmet mit der Meditation-Fantasie, den zwei faszinierenden Zyklen Bagatellen, und den drei „Tangos meditativos“, welche die beschauliche Seite des Tanzes musikalisch darstellen. Auf diese Werke folgen die von dem deutschen Maler und Grafiker Robert Sterl inspirierten Sterl-Impressionen, in denen jedes Stück ein Gemälde musikalisch beschreibt. Als prächtiges Abschlußstück steht die Feuer- werk-Ouvertüre auf dem Programm, ein hochvirtuoses Werk.“

 

(Pietro Ceresini)

 

Das Klavierkonzert ist auf 50 Besucher*innen beschränkt.  

Bitte beachten Sie, es gilt das Test- und Hygienekonzept gemäß der gültigen Corona Verordnung des Landes Baden-Württemberg für Veranstaltungen im Innenbereich (3G). 

 


Samstag, 09.10.2021    9.30 Uhr   Außengelände

Arbeiten im Gelände


Donnerstag, 21.10.2021    19.00 Uhr   Neubau

Stammtisch des Freundeskreises Wolfsbrunnen